Coburger Tageblatt vom 3. Juni 2019

Festival lockt Hunderte auf den Coburger Albertsplatz

Zahlreichen Chören aus der Stadt und dem Landkreis Coburg wurde beim "Lokalklang" eine tolle Bühne geboten.

Das Festival "Lokalklang" in Coburg hat eine bemerkenswerte Entwicklung genommen. 2014 als eine Idee des bayernweiten Netzwerks "Stadtkultur" ins Leben gerufen, fand es am Sonntag bereits zum sechsten Mal statt - und dabei zum fünften Mal unter der Regie der Sängergruppe "Fränkische Krone".

Jens-Uwe Peter Vorsitzender der Sängergruppe, strahlte mit der Sonne um die Wette: Viele hundert Zuhörer waren bereits am Vormittag auf den Albertsplatz gekommen. Für ihn ist das Festival "Lokalklang" auch ein wichtiger Beitrag, um weiterhin möglichst vielen Menschen Lust auf Chorgesang zu machen. "Nachwuchsprobleme haben alle Vereine", sagt er recht nüchtern, um dann das mögliche Patentrezept zu nennen: "Wir bieten hier heute auch jungen Sängern eine Auftrittsmöglichkeit. Und eine solche Bestätigung ist doch für jeden wichtig, um sich weiter motivieren zu können."

Begonnen hatte das Festival mit einem anglikanischen Gottesdienst - schließlich stand auch dieser Tag im Zeichen der deutsch-britischen Feierlichkeiten zu den 200. Geburtstagen von Prinz Albert und Queen Victoria. Mitwirkende waren deshalb außer dem evangelischen Dekan Stefan Kirchberger noch Bischof Gerhard Meyer und Pfarrer Günther Thomann von der anglikanischen Kirche. Die musikalische Ausgestaltung übernahm Gary O'Conell. Und dann gab's Chormusik satt! Das Repertoire reichte von Beethovens Neunter ("Freude schöner Götterfunken") über Kinderlieder ("Ich wollt' ich wär' ein Huhn") und Heimatlieder ("Tief im Frankenwald") bis zu Modernem ("Conquest of Paradise"). Landrat Sebastian Straubel (CSU) hatte Recht, als er feststellte, dass der "Lokalklang" die ganze Bandbreite der Chöre zeige, die es im Coburger Land gibt. Straubel: "Tolle Veranstaltung, tolle Musik, tolles ehrenamtliches Engagement!"

OB Norbert Tessmer (SPD) schlug einen Bogen von Coburgs reicher Musiktradition (Melchior Frank, Johann Strauß) zur Gegenwart. Er dankte allen Mitwirkenden: "Sie machen heute erlebbar und hörbar, was Coburg musikalisch zu bieten hat." Und Tessmer freute sich noch aus einem anderen Grund: Beim besagten Netzwerk "Stadtkultur", das 2014 den Impuls für "Lokalklang" gab, ist Tessmer seit zehn Jahren Landesvorsitzender.

Mitwirkende: Waldeslust Spittelstein, Chor der Grundschule Creidlitz/Pestalozzischule, Chor Melchior-Franck-Schule/Schulhaus Scheuerfeld, Kinderchor "Die Schmetter-Linge", Chor Lutherschule/Grundschulen Einberg & Bad Rodach, Chor der Grundschule Weitramsdorf und der Heimatringschule/Gesangverein Weitramsdorf, "Just Kids", "Just Girls", Querbläser Sonnefeld, "Die Klangfänger", Vocalensemble Coburg.


Neue Presse vom 3. Juni 2019

So schön klingt Coburg

Nach einem Gottesdienst präsentierten zahlreiche Chöre aus Stadt und Landkreis ihr Können. Der Albertsplatz wird einmal mehr zur großen Bühne.

Coburg - Unter dem derzeit allseits beliebten Motto "Royale Momente" hat am Sonntag am Albertsplatz der mittlerweile fünfte Lokalklang stattgefunden: acht Schulchöre, die Gesangsvereine aus Spittelstein und Weitramsdorf, drei Kinderchöre, die "Klangfänger" von der Hochschule sowie die Querbläser Sonnefeld und das Vocalensemble Coburg sorgten für ein buntes, vielfältiges und teils mit Beifallsstürmen belohntes Programm.

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Coburger Tageblatt vom 17. Juni 2018

Hulapalu am Coburger Albertsplatz

Zehn Chöre und eine Kapelle gestalten ein buntes musikalisches Programm am Albertsplatz. Eine entspannte Atmosphäre brachte die Generationen zusammen.

Der Blick in die erste Reihe verriet, welcher Schulchor da gerade singt: Rektorin Marie-Luise Albrecht-Müller klatschte überschwänglich und wippte im Takt. Ihr Applaus gehörte (natürlich) den Kindern aus dem Schulchor der Heimatringschule, der gemeinsam mit dem Chor der Grundschule Weitramsdorf das Publikum zum Mitsingen animiert hatte. 

Begonnen hatte das Chor- und Musikfest "Lokalklang" mit einem Gottesdienst unter der Leitung von Pfarrer Christian Rosenzweig. Der Singverein und Kirchenchor Niederfüllbach übernahmen die Ausgestaltung, beim anschließenden Frühschoppen spielten die Walburtaler Kreismusikanten. Jens-Uwe Peter, Vorsitzender der Sängergruppe "Fränkischen Krone", die gemeinsam mit dem Kreisverband Coburg "Lokalklang" veranstalten, freute sich über den Zuspruch, denn es gelte immer wieder neue Zielgruppen zu erschließen. 

Bis kurz vorm Anpfiff zum WM-Deutschlandspiel sangen die Schulchöre aus Neuses, der Lutherschule, der Heimatringschule und aus Weitramsdorf, aus der Pestalozzischule und vom Kinderchor "Die Schmetter-linge". Sie erfreuten im Publikum vor allem Eltern, Geschwister, Oma und Opa, die mit gezückten Kameras Fotos und kleine Videos zur Erinnerung machten. Der Gesangsverein Waldeslust 1901 Spittelstein sang zusammen mit den Kindern der Pestalozzischule ein internationales Repertoire. 

Am Nachmittag begeisterte die Sängergemeinschaft Rohrbach-Zeickhorn und Lützelbach Neershof, sowie der Chor "In Joy" aus Lichtenfels mit internationalen Songs. Der Hochschulchor "Die Klangfänger" hatte die schwierige Aufgabe, das Publikum zwischen 16 und 17 Uhr zu halten - was dem beliebten Chor in Coburg gut gelang, hatte er doch seine eigene kleine Fangemeinde angezogen.


Neue Presse vom 17. Juni 2018

Ohrenschmaus am Albertsplatz

Chöre und eine Kapelle begeistern in der Coburger Innenstadt. Sie präsentieren Musik als Freude stiftendes, sinnvolles und modernes Hobby

Coburg - Unter dem Motto "Gott und die Welt" luden die Sängergruppe Fränkische Krone und der Kreisverband Coburg des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB) zum "Lokalklang" auf den Albertsplatz ein. Was in Würzburg vor vier Jahren als ein bayernweites Festival entstand, lebt heute in Coburg und nur noch in Coburg weiter. "Wir haben uns den Namen gesichert", erklärt NBMB Kreisvorsitzender Ronald Friedrich.

Insgesamt zehn Chöre und eine Blaskapelle gaben sich am Sonntag ein fröhliches musikalisches Stelldichein in der Coburger Innenstadt. "Singe, wem Gesang gegeben" - diese Zeile aus der Feder des Dichters Ludwig Uhland war auf dem Albertsplatz deutlich zu spüren. Leicht machten es sich die Protagonisten nicht. Die sechs Kinder- und Schulchöre sowie die vier Erwachsenen-Chöre zelebrierten ein breit gefächertes, facettenreiches und anspruchsvolles Repertoire, das vom klassischen Volkslied ("Das Wandern ist des Müllers Lust"), über Gospels ("Down by the riverside"), lustige Kinderlieder ("Die Hexe Wackelzahn") , Schlager ("Marmor Stein und Eisen bricht") bis hin zu Leonard Cohens "Halleluja" reichte.

Natürlich spielte auch König Fußball eine Rolle. So stimmten die Chöre mit dem "Fußball Wunder", "Waving Flag" "Elf Gewinner" und natürlich mit "We are the Champions" auf das erste Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft am Sonntagnachmittag ein.

Über vier Stunden sorgten die Akteure nicht nur für beste Unterhaltung, sondern zeigten auch, dass Chorgesang alles andere als antiquiert und verstaubt ist. Ganz im Gegenteil: Den Chorleitern gelang es, Chorgesang als lebendige, Freude bereitende und sinnvolle Freizeitgestaltung zu präsentieren.

Ein Freiluft-Gottesdienst mit Pfarrer Christian Rosenzweig (Bad Rodach) und musikalischer Unterstützung des Singvereins und Kirchenchors Niederfüllbach war das Entree zu einem entspannten Nachmittag, der zu einem Ohrenschmaus avancierte. Sehr zufrieden zeigte sich der Vorsitzende der Sängergruppe Fränkische Krone, Jens-Uwe Peter, mit dem Besuch am Albertsplatz. "Mit unserem Konzept wollen wir zeigen, welches Potenzial im Chorgesang in der Region steckt", betonte er.

Dass allein sechs Schulchöre sich der Öffentlichkeit vorstellten, kommt nicht von Ungefähr. Hier zeigt das Nachwuchsprojekt der Fränkischen Krone in Schulen Wirkung. "Kinder zum Singen bringen weithin sichtbare Früchte", sagt Jens-Uwe Peter dazu. Und: "Wir bekommen mehr Anfragen von Grundschulen, als wir bewältigen können", erläutert der Vorsitzende.

Im kommenden Jahr wird es den "Lokalklang" gleich zweimal geben. "Einmal für Chöre und einmal für Blaskapellen", war von Ronald Friedrich zu erfahren.

Zum Erfolg der Veranstaltung trugen bei: der Chor der Grundschule Neuses (Leitung Stefan Schunk), der Kinderchor "Die Schmetter-Linge" Niederfüllbach (Nicole Hähnel), der Chor der Lutherschule (Garrett O'Connell), der Chor der Grundschule Weitramsdorf und Heimatringschule (Wolfgang Börner), der Chor der Pestalozzi-Schule, der Gesangverein Waldeslust Spittelstein, (Stefan Schunk) die Sängergemeinschaft Rohrbach-Zeickhorn und Lützelbuch-Neershof (Roland Heublein, Volkmar Hein), "In Joy" Lichtenfels, (Pia Hempfling), der Coburger Hochschulchor "Die Klangfänger" (Moritz Metzner) sowie die Walburtaler Kreismusikanten (Ronald Friedrich).

Gespannt lauschten die Gäste des "Lokalklangs" am Sonntag auf dem Coburger Albertsplatz den Darbietungen der Chöre. Foto: Martin Rebhan
Gespannt lauschten die Gäste des "Lokalklangs" am Sonntag auf dem Coburger Albertsplatz den Darbietungen der Chöre. Foto: Martin Rebhan

Coburger Tageblatt vom 20. Juni 2016

"Lokalklang" begeistert auf dem Albertsplatz in Coburg

Zahlreiche Chöre aus der Region präsentierten sich mit einer erstaunlichen Bandbreite.

Am diesjährigen "Lokalklang", veranstaltet von der Sängergruppe "Fränkische Krone" und dem Nordbayerischen Musikbund, waren gleich mehrere Sachen sehr beeindruckend: zum Beispiel, wie viele Menschen jeden Alters sichtlich Spaß am Singen haben. Aber auch die Zahl der Zuhörer, die am Sonntag auf den Albertsplatz kamen, war beeindruckend. Und nicht zuletzt durfte über die riesige Bandbreite gestaunt werden, die von den Akteuren dargeboten wurde. Die "Schmetter-Linge" aus Niederfüllbach sangen etwa "Wie schön Du bist" von Sarah Connor. Der gemeinsame Chor der Pestalozzischule und der Grundschule Creidlitz überraschte mit Beethovens Neunter, die gleich nach den "Drei Chinesen mit dem Kontrabass" folgte.

Ein großes Lob verdiente aber auch die gute Zusammenarbeit mehrerer Schulen. So traten etwa die Melchior-Franck-Schule und die Lutherschule (beide Coburg) zusammen den Grundschulen Weitramsdorf und Mönchröden auf. Musik verbindet eben tatsächlich!

Im zweiten Teil waren dann die Erwachsenen an der Reihe. Und vielleicht klangen sie auch deshalb so frisch und fröhlich, weil sie zuvor eindrucksvoll mitbekommen hatten, dass sie sich um den Nachwuchs nicht sorgen müssen. Als Moderator der rundum gelungenen Veranstaltung fungierte ein bestens gelaunter Jens-Uwe Peter, der Vorsitzende der Sängergruppe "Fränkische Krone".


Neue Presse vom 20. Juni 2016

Gesang und Musik auf dem Albertsplatz

Der "Coburger Lokalklang" bringt Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Innenstadt zusammen. Und das Wichtigste: Das Wetter hält.

Coburg - Jens-Uwe Peter, der Vorsitzende der Sängergruppe "Fränkische Krone", die erstmals als Veranstalter beim "Coburger Lokalklang" fungierte, war am Sonntag gegen 13 Uhr schon bestens gelaunt. Und das sollte sich am sonnigen Nachmittag auch nicht mehr ändern: So ganz ohne Bühne und Regenschutz hätte die Veranstaltung in Anbetracht des bisherigen "Sommers" nämlich auch schnell ins Wasser fallen können.

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